Incoterms, Transport & Logistik

Wie kalkuliert man internationale Frachtkosten für eine B2B-Lieferung?

Aktualisiert: 2026-10-16

Kurze Antwort

Für die Berechnung internationaler Frachtkosten sollten Sie Abholung, Exportabfertigung, Haupttransport, Versicherung, Terminalgebühren, Importabfertigung und die Zustellung am Zielort berücksichtigen. Der Preis hängt unter anderem von Strecke, Transportart, Gewicht, Volumen, Frachtart, Liefertermin und vereinbartem Incoterm ab. Vergleichen Sie Angebote nur, wenn Leistungsumfang und enthaltene Kosten vergleichbar sind.

Welche Faktoren beeinflussen die Frachtkosten?

Internationale Frachtkosten hängen vom Abgangs- und Zielort, der Transportart, dem Gewicht und Volumen der Sendung, der Art der Ware und dem gewünschten Liefertermin ab. Auch die Verpackung, Gefahrguteinstufung, Temperaturführung, saisonale Auslastung, Treibstoffzuschläge, Hafenüberlastung und besondere Handhabung können den Preis beeinflussen. Für eine aussagekräftige Kalkulation müssen die genauen Sendungsdaten vorliegen.

Alle Kostenbestandteile berücksichtigen

Kalkulieren Sie die Abholung beim Lieferanten, Exportabfertigung, Dokumentationsgebühren, Hauptfracht, gegebenenfalls Versicherung, Umschlag und Terminalgebühren am Ziel, Importabfertigung sowie die Zustellung bis zur endgültigen Adresse. Je nach Geschäft kommen Lagerkosten, Prüfungen, Zollabgaben und Steuern hinzu. Prüfen Sie genau, welche Positionen im Angebot enthalten sind, welche ausgeschlossen sind und welche Zuschläge zusätzlich anfallen können.

Gewicht, Volumen und Abrechnungsbasis prüfen

Bei Luftfracht wird häufig das frachtpflichtige Gewicht verwendet, das sich aus dem tatsächlichen Gewicht oder dem Volumengewicht ergibt, je nachdem, welcher Wert nach der Tarifregel maßgeblich ist. Bei LCL-Seefracht wird häufig nach Kubikmetern oder einem Gewicht-Volumen-Maß abgerechnet. Bei FCL wird gewöhnlich ein Preis für einen Container bestimmter Größe und Route angeboten. Lassen Sie sich die angewendete Abrechnungsbasis und eventuelle Mindestgebühren vom Spediteur erklären.

Angebote vergleichbar einholen

Übermitteln Sie allen Spediteuren dieselben Angaben: Abholadresse, Zieladresse, Warenbeschreibung, Packstückzahl, Maße, Bruttogewicht, Gesamtvolumen, gewünschter Versandtermin und Transportart. Geben Sie die vereinbarte Incoterms-Klausel und den benannten Ort an. Vergleichen Sie Angebote mit gleichem Leistungsumfang, beispielsweise Tür-zu-Tür oder Hafen-zu-Hafen. Prüfen Sie insbesondere Zuschläge, Umschlagkosten, Zollabfertigung und die letzte Transportstrecke.

Die Gesamtlogistikkosten berechnen

Für die Einkaufsentscheidung sollten Sie nicht nur die Hauptfracht vergleichen. Addieren Sie alle anfallenden Logistikkosten und berücksichtigen Sie Zoll und nicht erstattungsfähige Steuern, soweit sie zur Gesamtkostenrechnung gehören. Fragen Sie nach der Gültigkeitsdauer des Angebots und möglichen Zuschlägen bei Verzögerungen oder Änderungen der Sendungsdaten. Allgemeine Informationen zur Gewichts- und Volumenberechnung finden Sie unter https://www.freightos.com/freight-resources/chargeable-and-volumetric-weight-calculator-freightos/.

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